In Memoriam

Sie waren ein Teil meines Lebens.

Auch wenn sie nicht mehr bei mir sind,

so werden sie auf ewig unvergessen bleiben.

Lena

Wann und wo sie geboren wurde, wusste niemand mehr so genau, sie wartete im Tierheim auf den Tod.

Sie war nicht der Hund, von dem ich geträumt hatte, aber sie war der richtige Hund.

 

Meine Schönste und ich hatten trotz ihrer Krankheit noch eine schöne Zeit bis sie mich im Frühjahr 2007 verlassen musste.

Mark

Unser kleiner Päferhund.

 

Weihnachten 2005 kam er aus dem Tierheim zu uns und obwohl die Zeit nicht immer einfach war, sie war wunderschön.

 

Wir hatten vier gemeinsame Jahre, bevor wir den Kampf gegen die Krankheit für verloren erklären mussten.

Der Tod und der Diener

Ein Kaufmann schickte eines Tages seinen Diener für eine Besorgung auf den Basar nach Bagdad.
 
Als dieser zurück kehrte, zitterte er vor Angst und sprach zu seinem Herren:
"Ich sah auf dem Basar einen Fremden. Als ich sein Gesicht erblickte, erkannte ich, dass es der Tod war. Er sah mich an, hob die Hand drohend gegen mich und ging davon.
Oh Herr, ich habe große Angst, bitte gebt mir ein Pferd und lasst mich nach Samarra zu meinen Freunden reiten. Dort werde ich mich weit weg vorm Tod verstecken."
 
Der Kaufmann war sehr besorgt um seinen treuen Diener. Er gab ihm sein schnellstes Pferd und wünschte ihm eine gute Reise. Der Diener sprang auf das Pferd und ritt im wilden Galopp davon.
 
Am nächsten Tag ging der Kaufmann selbst zum Basar.
In der Menschenmenge entdeckte er den Tod. Er ging auf ihn zu und sprach zu ihm:
"Du hast gestern meinen Diener erschreckt. Sag wieso hast du das getan?"
 
Darauf antwortete der Tod: "Entschuldigt, ich wollte ihn nicht ängstigen. Ich war nur überrascht ihn in Bagdad zu treffen, waren wir doch gestern abend in Samarra verabredet."