Family & Friends

Schon von Kindesbeinen an war der Dobermann mein Traumhund. Für mich war immer klar, sobald eines meine Lebensumstände zulassen, würde einer an meiner Seite sein.

Als ich Hündin Lena im Herbst 2004 im Tierheim kennen lernte, dachte ich eigentlich noch nicht, dass der Zeitpunkt bereits gekommen sei. Doch je länger ich mit diesem wundervollen Hund arbeitete, desto klarer wurde mir, dass ich sie auf keinen Fall im Tierheim zurücklassen werde.

2005 zog Lena zu mir und meinem Lebensgefährten. Noch im selben Jahr hielt auch Schäferhundrüde Mark aus dem Tierheim bei uns Einzug. Leider war vom ersten Tag an klar, dass unsere gemeinsame Zeit sehr begrenzt war, da Lena an einer fortgeschrittenen Krebserkrankung litt.

Als Lena uns im Frühjahr 2007 für immer verließ, stand fest, dass es kein Leben ohne Dobermann an meiner Seite geben würde. Naomi hielt kurze Zeit darauf bei uns Einzug. Obwohl sie nicht mehr die Jüngste war, als sie zu uns kam, strahlte sie eine unheimliche Lebensfreude aus und zeigte den dobermanntypischen Arbeitswillen, so dass wir auf ihre alten Tage noch anfingen uns ernsthaft mit dem Thema Hundesport auseinanderzusetzen.

 

Naomi war es auch, die in mir den Wunsch weckte, einmal einen richtigen Sporthund zu haben, der von Welpenbeinen an bei mir aufwächst und mit dem man von klein an arbeiten und trainieren kann. Das Training mit Naomi machte Spaß, doch war es immer etwas frustrierend zu sehen, dass wenn man an dem Punkt war, dass man einen Sport vernünftig ausüben konnte, das Alter des Hundes dafür sorgte, dass man eigentlich schon wieder aufhören musste.

Aus diesem Grund zog nach Marks Tod der erste Welpe bei uns ein. Schäferhund Ekko sollte nicht nur Familienhund sein, sondern sollte auch im Hundesport aktiv geführt werden. Während es in der Junghundphase noch ganz danach aussah, als wäre Ekko der ideale Hund für diesen Wunsch, kam es am Ende doch ganz anders.

 

Je älter Ekko wurde, desto deutlicher zeichnete sich ab, dass er weder charakterlich noch gesundheitlich der Hund für einen Sportler war. Nach ein paar Versuchen mit verschiedenen Ausbildern entschloss ich mich nach zwei Jahren letztlich zum Wohl des Hundes dazu, mich von meinem Traum, mit Ekko Sport zu machen, zu verabschieden.

So wurde Ekko zum reinen Familienbegleithund.

Und dann war es Frühjahr 2012.... Naomi genoss ihren wohlverdienten Ruhestand, Ekko und ich hatten uns mit der sportlosen Zeit arrangiert und eigentlich hatte ich nicht vor zu diesem Zeitpunkt einen Welpen zu kaufen. Doch dann schickte mir eine befreundete Züchterin Fotos von ihrem aktuellen Wurf und die einzige braune Hündin hatte es mir vom ersten Moment angetan.

Nach Prüfung der Unterlagen und einen genauen Blick in die Abstammung stand schnell fest, die kleine Maus würde perfekt zu uns passen und könnte endlich der Sportbegleiter sein, den ich immer wollte. Nach dem ersten Besuch war es um mich geschehen und es stand fest, die kleine Cardassia gehört zu uns.

Wir haben große Pläne zusammen und werden sehen, wohin uns der gemeinsame Weg führen wird.